In unserem Training für bringfreudige Hunde werden wir gemeinsam die Grundlagen des Dummytrainings für die Freizeit erarbeiten. (Dummies sind gefüllte Segeltuchsäckchen, die klassisch als Hilfsmittel eingesetzt werden um nicht mit totem oder lebendem Wild zu trainieren).
Auch wenn wir die klassischen Strukturen des Dummytrainings üben, wollen wir nicht den jagdlichen Bereich ansprechen. Vielmehr geht es uns um die Freude mit dem Hund zusammen Aufgaben zu lösen und gemeinsame Erfolgserlebnisse zu erzielen, und so die Kommunikation in der Mensch-Hund Beziehung zu stärken.
Doch auch hier sollten gewisse Voraussetzungen gegeben sein:
- Guter Grundgehorsam ( "Sitz", "Platz", und vor allen Dingen "Bleib")
Die Dummyarbeit setzt sich aus drei Grundelementen zusammen, die ich kurz aufführen möchte:
Markieren Verloren Suche Einweisen
Beim Markieren lernt der Hund z.B. sich die Fallstelle des Dummys zu merken (markieren). Das richtige Einschätzen der Fallstellen setzt einiges an Übung voraus und erfordert hohe Konzentration beim Hund.
Bei der Verloren Suche lernt der Hund den Grundzug der Suche, d.h. er hat die Fallstelle nicht markieren (merken) können und das Dummy muß nun frei gesucht werden. Dazu muß der Hund in der Lage sein Spuren aufzunehmen und auch auszuarbeiten.
Beim Einweisen wird der Hund durch Stimme, Pfiffe und Handzeichen auf dem möglichst direkten Weg zur Fallstelle des Dummys gelenkt. Dies setzt einen hohen Grundgehorsam und großes Vertrauen in die Mensch-Hund Beziehung voraus und ist die wohl anspruchvollste Aufgabe im Dummytraining.